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16 April 2014

Schönes Kleinstadttreiben

Hund
Kennt ihr das? Alltäglich zieht ihr eure Bahnen in euren Straßen und begegnet dabei oft den selben Menschen und man hat das Gefühl jeden zu kennen und das gibt einem das Gefühl der Heimat?









Ich begegne zwar oft den selben Menschen aber heute soll es um einen Tier gehen. Aus aktuellem Anlass und weil mir eine fremde Frau sehr geholfen hat ...

Geschichte jetzt anhören:


Immer wenn ich einkaufen muss, oder shoppen gehe, ist er da: der Hund vom Ladenbesitzer des Schuhmachers. Ganz friedlich liegt er, meist angeleint, auf dem breiten Bürgersteig und stört sich kein bisschen an den vorbeigehenden Passanten. Wenn es etwas kühler ist, macht er es sich auf seiner Decke bequem und wenn die Sonne scheint, entspannt er im Warmen. So ein lieber Hund und er bereitet so vielen Leuten Freude: die Kunden kennen ihn schon beim Namen und bringen hin und wieder ein Leckerchen mit und die Schulkinder legen einen Zwischenstopp bei ihm ein, um ihn zu streicheln und um mit ihm zu spielen.

Am letzten Donnerstag ist mir etwas "seltsames" passiert, was mich auf die Idee für diesen Post brachte. Hin und wieder muss ich Pakete zur Post bringen und diesmal entschied ich mich zu laufen. Leider machte mir das 15 Kg Paket + Einkaufskorb + ein Minipaket größere Probleme als ich dachte. Nur mal eben die Straße runter ...  Pustekuchen. Ich musste mehrere Stopps einlegen, auch weil das große Paket so unhandlich war. Plötzlich von hinten eine ältere Frau:" Komm ich helfe Ihnen und nehme Ihnen was ab!" Ich hätte ja dankend abgelehnt, wenn das tragen nur halb zu schlimm gewesen wäre und die Dame mir nicht so schnell die Sachen abgenommen hätte. Und so half mir eine "Wildfremde Frau", ich hatte Sie schon öfter in der Gegend gesehen, MIR MEINE Pakete zur Post zu tragen. Erst kam ich mir komisch vor und dann war ich voller Dankbarkeit, denn ohne Sie hätte ich noch tausend Pausen einlegen müssen.

Es war für mich, um ehrlich zu sein, befremdlich, obwohl es das eigentlich nicht sollte. Jemand Fremdes hilft mir? Ich wollte mich doch nicht aufdrängen oder jemanden stören, weil ich ständig auf dem Gehweg anhalten musste. Zwischendurch war ich peinlich berührt, weil wir uns auch nicht unterhielten und am Ende bedankte ich mich überschwänglich. Das war sehr nett von Ihr! Wäre ich zu einer anderen Zeit an dem Ort gewesen, hätte mir vermutlich keiner geholfen. Ich bedanke mich nochmals ;)

Was mich zur eigentlichen Geschichte zurück bringt: Nachdem ich eingekauft hatten, gehe ich also wieder meinen üblichen Weg zurück nach Hause und natürlich ist er da: Unser Straßenwachhund des Schuhmachers. Diesmal war er, wie manchmal, nicht angeleint und saß ein Stück weiter als üblich den Gehweg runter und schaute nach oben. Ich wunderte mich wo er hinguckt und da sah ich es: Eine ältere Dame schaute aus dem Fenster des oberen Stockwerkes und warf dem Hund hin und wieder ein paar Wurststücken runter. Dies gefiel unserem vierbeinigen Freund natürlich und in diesem Moment dachte ich: "Das ist doch mal eine schöne heile Welt, Fremde helfen einem (einfach so) und unsere treue Fellnase hat wieder einen Fan gewonnen. Hier will ich nicht weg, hier fühle ich mich wohl."


Und wie sieht es bei euch aus, was sind eure Lichtblicke des Tages? Gibt es Menschen oder Tiere in eurer Umgebung, welche euch den Tag versüßen?

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